Förderungsmöglichkeiten der Photovoltaik & Speicher:

 

1. Bayern Förderung: 10.000-Häuser-Programm

2. KfW Förderung Speichersysteme

3. Einspeisevergütung Photovoltaik



1. Bayern Förderung: 10.000-Häuser-Programm

Das Programm unterstützt einerseits private Bauherren und Gebäudeeigentümer in Bayern, die in zukunftsfähige Gebäude investieren wollen und damit das Energiesystem der Zukunft umsetzen. Andererseits richtet es sich an diejenigen, die ihre alte, ineffiziente Heizungsanlage vorzeitig austauschen und damit sowohl ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten als auch Heizkosten einsparen wollen. 

Das 10.000-Häuser Programm (oder auch „EnergieBonusBayern“) ist kombinierbar mit den Förderprogrammen des Bundes (KfW/BAFA) und bietet bayrischen Bürgerinnen und Bürgern ein deutliches Plus.
Die Voraussetzung für eine Förderung des 10.000-Häuser-Programms ist die KfW-Förderung als KfW-Effizienzhaus (Effizienzhaus 55 bei Neubau, 115 bei Sanierung)

Die Tilgungszuschüsse sinken halbjährlich. Die genauen Maximalbeträge können Sie der untenstehenden tabelle entnehmen. Seit dem 1. April 2016 müssen zudem folgende Bedingungen zusätzlich erfolgt werden: Die Installierte PV Leistung muss größer als 5 kWp sein, das elektrische Speichersystem muss eine nutzbare Mindestkapazität von 12 kWh aufweisen. Die Einspeisung ins Netz muss für die gesamte Lebensdauer des PV Systems auf 50% begrenzt sein. Der Wechselrichter muss zudem über eine Schnittstelle zur Fernparametrierung und Fernsteuerung verfügen. 

Mit dem "TechnikBonus" werden im Förderungsprogrammteil "EnergieSystemHaus" Photovoltaikanlagen mit innovativen Heiz-/Speicher-Systemen und einer intelligenten Steuerung (Energiemanagement) gefördert, die Förderhöhe liegt je nach Anlagenauslegung zwischen 2.000 und 4.500 Euro. Eine Förderung kann nur dann beantragt werden, wenn die Installation des förderfähigen PV-Systems im Gesamtpacket mit einer energetischen Sanierung oder im Rahmen eines energieeffizienten Neubaus erfolgt.
Antragsstellungen sind seit dem 15.09.2015 ausschließlich online möglich. Bereits begonnene oder schon abgeschlossene Projekte sind nicht förderfähig.

Alle Informationen und Unterlagen zur Bayern Förderung finden Sie auf www.energiebonus.bayern.de

 

Maximalbeträge des Technikbonus nach Antragszeitraum

   
   

 


2. KfW Förderung Speichersysteme:

Die Förderung ist als KfW-Förderungs-Programm gestaltet und besteht aus einem zinsgünstigen Kredit und einem Tilgungszuschuss für die Investitionskosten in das Speichersystem. Der Tilgungszuschuss beträgt dabei ab 1. Juli 2016 maximal 22 % an den Investitionskosten für das Batteriespeichersystem. Die Förderzuschüsse sinken halbjährlich um je 3%. Es erfolgen keine Tilgungszuschüsse für die Investition in Photovoltaikanlagen. Der Kredit kann aber bei der KfW Förderung im Falle der Investition in ein kombiniertes Photovoltaikanlagen-Batteriespeichersystem für die Gesamtinvestition beantragt werden. 

Die Investition in das Batteriespeichersystem ist grundsätzlich nur förderfähig, wenn die Photovoltaikanlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde und wenn die Photovoltaikanlage über eine installierte Leistung von maximal 30 Kilowattpeak verfügt. Das Programm fokussiert somit auf kleine und mittelgroße Anlagen, die insbesondere von Privatpersonen betrieben werden.

Die Förderung wird an anspruchsvolle technische Voraussetzungen geknüpft. Somit wird sichergestellt, dass nur Produkte hoher Qualität gefördert werden. Darüber hinaus müssen die geförderten Systeme auch einen Beitrag zur lokalen Netzentlastung liefern: Die Mittagsspitze der Photovoltaikanlage wird nicht ins Netz eingespeist, sondern im Speicher für die spätere Nutzung im Eigenheim zwischengespeichert.

Ein wesentliches Ziel der Förderung ist es, die Investition in dezentrale Batteriespeichersysteme anzureizen und somit zur Kostensenkung und zur weiteren technologischen Entwicklung der Systeme beizutragen. Mit dem Förderprogramm setzt das BMUB eine Forderung des Bundestags und Bundesrats zur Förderung von dezentralen Speichern um.

 Es gelten folgende Voraussetzung für ein Förderfähiges System: Die Einspeisung am Abgabepunkt muss über die gesamte Lebensdauer auf 50% begrenzt sein. Der Wechselrichter muss zudem über eine Schnittstelle zur Fernparametrierung und Fernsteuerung verfügen. 

Alle Informationen und ein übersichtliches Merkblatt finden Sie auf der Website der KfW .


3. Einspeisevergütung Photovoltaik:

Dieses Gesetz und sein Vorläufer, das Stromeinspeisungsgesetz, dienen dazu, politische Klima- und Umweltschutzziele zu erreichen und die Nutzung fossiler Energieträger zu verringern.Einspeisevergütung der Photovoltaik Die Photovoltaik-Einspeisevergütung ist im „Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien“, dem sogenannten Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz EEG) festgeschrieben.

Das Grundprinzip der Photovoltaik-Einspeisevergütung ist einfach. Dem Betreiber einer Solaranlage zur Gewinnung erneuerbarer Energie – das sind neben Photovoltaikanlagen zum Beispiel auch Windkraftanlagen – wird über einen festgelegten Zeitraum ein bestimmter Vergütungssatz für den erzeugten Solarstrom gewährt.

Dabei besteht eine staatliche Anschlusspflicht für die Stromkonzerne: jede Kilowattstunde Solarstrom (kW) muss der Energieversorger auch abnehmen. Das Inbetriebnahme-Datum der Photovoltaikanlage entscheidet über die Höhe der für 20 Jahre garantierten Photovoltaik-Einspeisevergütung.

 

EEG 2017 - feste Einspeisevergütung im Überblick

¹Einmaliger Anstieg des Vergütungssatzes um bis zu drei Prozent für die Monate Mai, Juni und Juli 2017 gem. §49 Abs. 3 EEG (2017) möglich
²Für Freiflächenanlagen größer 750 kWp wird die Förderung gemäß EEG 2017 über Ausschreibungen bestimmt; Die Höhe des anzule-genden Werts entspricht dem Zuschlagswert des bezuschlagten Gebots, dessen Gebotsmenge der Solaranlage zugeteilt worden ist (§ 38b Abs. 1 EEG (2017))

Die Tabelle wurde auf Basis des am 28.12.2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Gesetzes erstellt. Für die Richtigkeit der Anga-ben übernimmt der BSW-Solar keine Gewähr. Rechtlich verbindlich sind nur die durch die Bundesnetzagentur veröffentlichte Vergü-tungssätze.

 

EEG 2017 - Erlösobergrenzen im Sinne des Marktprämienmodells

 
Vergütungssätze für Anlagen, die Erlöse aus der Direktvermarktung (verpflichtend ab 1.8.2014 für Anlagen mit 500 kWp und ab dem 1.1.2016 für Anlagen mit 100 kWp Nennleistung) erzielen.

¹Einmaliger Anstieg des Vergütungssatzes um bis zu drei Prozent für die Monate Mai, Juni und Juli 2017 gem. §49 Abs. 3 EEG (2017) möglich
²Für Freiflächenanlagen größer 750 kWp wird die Förderung gemäß EEG 2017 über Ausschreibungen bestimmt; Die Höhe des anzule-genden Werts entspricht dem Zuschlagswert des bezuschlagten Gebots, dessen Gebotsmenge der Solaranlage zugeteilt worden ist (§ 38b Abs. 1 EEG (2017))

Die Tabelle wurde auf Basis des am 28.12.2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Gesetzes erstellt. Für die Richtigkeit der Anga-ben übernimmt der BSW-Solar keine Gewähr. Rechtlich verbindlich sind nur die durch die Bundesnetzagentur veröffentlichte Vergü-tungssätze.

 

Stand Juli 2016 - Alle Angaben ohne Gewähr.

Quelle: © BSW Solar
Foto: © Sebastian Göbel / pixelio.de
Grafiken: © BSW Solar