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Repowering

Repowering

Leistungssteigerung von PV Anlagen

Austausch von Modulen und Wechselrichtern
Steigerung der Anlagenrendite

 

Inhaltsverzeichnis




Wann lohnt sich Repowering?

Von Repowering spricht man wenn ältere oder defekte Solarmodule und Wechselrichter ersetzt werden. Dies kann notwendig sein wenn Schäden an den Komponenten auftreten. Bei vielen Anlagen lohnt es sich auch ohne das Vorhandensein von Defekten ein Repowering durchzuführen. Denn dadurch wird unter passenden Umständen die sinkende Leistung wieder erhöht und die Anlagenrendite verbessert. Die Vorhandene Fläche für PV Anlagen wird somit besser ausgenutzt als wenn die Anlage unbetreut bleibt. Da die EEG-Vergütung nur ausgeschüttet wird wenn die ursprünglichen Module vorhanden sind, ist es bei Anlagen die hoch vergütet werden meistens nur dann relevant ein Repowering durchzuführen wenn ein Defekt oder Diebstahl der PV-Module vorliegt. Falls durch das Repowering ein Teil der Anlagenfläche  frei wird wird kann diese genutzt werden um eine neue Anlage zu errichten. Wenn die Vergütung ausgelaufen ist lohnt sich ein Repowering oft um die vorhandene Fläche weiterhin effektiv für den Eigenverbrauch von PV Strom zu verwenden.  

Zu beachten gilt auch die Nennleistung der Module in Zusammenhang mit der garantierten Leistungsminderung des Herstellers. Die meisten Hersteller garantieren eine Nennleistung von 90% nach 10 Jahren und 80% nach 20 Jahren. beträgt bei einem Modul nach 9 Jahren also die Nennleistung weniger als 90% kann dieses als Schadhaft eingestuft werden und darf somit ersetzt werden. Zu beachten gilt: ist das Modul länger als 10 Jahre im Betrieb kann dieser Schaden nicht beanstandet werden. Nach 9 Jahren bietet sich daher eine Überprügung der Module an.

Bei defekten oder beschädigten Dünnschichtmodulen rentiert es sich oft auf kristalline Module umzusteigen. Diese haben einen deutlich höheren Wirkungsgrad und sind preislich in den letzten Jahren wesentlich günstiger geworden. Somit kann die Effizienz der Anlage für die restliche Vergütungszeit und darüber hinaus erhöht werden.  

Um einen rentablen und problemlosen Austausch zu gewährleisten empfiehlt es sich die benötigten Komponenten auf die technische Kompatibilität mit der vorhandenen Anlage zu prüfen. Gerne können wir Sie dabei unterstützen und Ihre Fragen dazu direkt besprechen. 

 

Welche rechtlichen Bedingungen müssen beachtet werden?

  • Wenn die EEG-Vergütung noch läuft muss ein Defekt oder Diebstahl vorliegen. In dem Fall darf die ursprüngliche PV-Leistung nicht überschritten und die Anlage nicht erweitert werden.
  • Der Modulaustausch muss daher beim Netzbetreiber gemeldet werden. Außerdem muss ein Nachweis zu den Moduldefekten vorgelegt werden. 
  • Es muss ein neues Anlagenzertifikat beim Austausch von AC Komponenten ausgefüllt werden
  • Beim Austausch eines defekten Wechselrichters funktioniert das in der Regel einfacher. Dennoch macht eine Absprache mit dem Netzbetreiber Sinn.
  • Bei Anlagen für die die EEG-Vergütung bereits ausgelaufen ist darf der Überschussstrom nicht einfach eingespeist werden. Das Repowering kann zwar ohne Probleme durchgeführt werden, allerdings müssen Regelungen für die Verwendung bzw. den Weiterverkauf des PV-Stroms getroffen werden. Mehr dazu finden Sie unter unserem Blog-Eintrag zu PV Anlagen nach dem EEG.

 

 

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